150 Jahre Seniorenzentrum St. Elisabeth

13. Juni 2016

Bad Hönningen. Sommerfest mit Fotoausstellung zum Jubiläum

Am 10.06.2016 feierte das Seniorenzentrum St. Elisabeth nicht nur sein jährliches Sommerfest, sondern in diesem Jahr vor allem das 150-jähriges Wirken der Dernbacher Schwestern in Bad Hönningen. Zahlreiche Gäste folgten der Einladung und nutzten den Anlass für Gratulationen. Nach einem Wortgottesdienst und der Begrüßung durch Elisabeth Disteldorf, Geschäftsführerin der Katharina Kasper ViaSalus GmbH, richteten Sr. Antonie Wiß, Provinzrätin der Armen Dienstmägde Jesu Christi, Michael Mahlert Bürgermeister der Verbandsgemeinde Bad Hönningen und Einrichtungsleiterin Anette Scholl Grußworte an die Anwesenden.

Im Anschluss an den offiziellen Festakt ging es nahtlos und in bester Stimmung zum Sommerfest über. Strahlender Sonnenschein begleitete das Rahmenprogramm u.a. mit verschiedenen Auftritten der Bewohner und Mitarbeiter sowie dem musikalischen Ensemble „Drei Nejer un en Bunn“, die das Leben immer wieder bunt und abwechslungsreich besingen. Um das Leben ging es auch in dem Highlight dieses Tages, das die Bewohner des Seniorenzentrums St. Elisabeth wieder in den Mittelpunkt rückte. Fotograf Olaf Nitz, Montabaur, stellt diese in seiner neuen Portrait-Ausstellung „Vom Leben gezeichnete Erinnerungen – Gelebtes leben“ gekonnt in Szene. Bereits im Vorfeld hatte er sich mit den Senioren zu einem Fotoshooting getroffen. Am Tag des Jubiläums in Bad Hönningen eröffnete er seine Ausstellung die auch Senioren aus anderen Einrichtungen der DERNBACHER GRUPPE KATHARINA KASPER zeigt. Mit seinen schwarz-weiß-Aufnahmen spiegelt er in eindrucksvollen Ansichten das Leben, die Erfahrungen und die Persönlichkeit  der einzelnen Senioren wider.

Im Jahr 1866 kamen die Schwestern der Armen Dienstmägde Jesu Christi auf Bitte des damals ortsansässigen Pfarrers nach Bad Hönningen, um ihn im Dienst an Armen und Kranken zu unterstützen. Bis in das Jahr 1956 waren sie hier engagiert mit der Versorgung der Kranken, einer Nähschule und dem Betrieb eines Kindergartens. Von da an war der Einsatz der Schwestern personell leider nicht mehr zu leisten, und das Haus wurde von der Stadt an die Kirchengemeinde St. Peter und Paul verschenkt. Diese betrieben bis ins Jahr 2000 ein Alten- und Pflegeheim an dieser Stelle bis die Einrichtung wieder von der DERNBACHER GRUPPE KATHARINA KASPER übernommen wurde. 2008 errichtete diese das Seniorenzentrum St. Elisabeth mit einem Neubau an der gleichen Stelle und setzte somit ihren engagierten Dienst am Menschen fort.

Seitdem bietet das Haus mit seinem vielfältigen Angebot (von der Vollstationären Pflege, Kurzzeit- und Tagespflege, Ambulanter Pflegedienst mit Pflegeberatung über Service Wohnen) eine vollständige pflegerische Versorgungskette inklusive einer Vernetzung im Quartier und ist damit wieder ein wichtiger und lebendiger Bestandteil der Region: Hier finden Senioren aus der Region nicht nur ein zu Hause, sondern auch eine Anlaufstelle mit vielfältigem Beschäftigungsangebot, wie z.B. Ausflüge, Betreutes Malen, Gymnastik/Sitztanz sowie Gedächtnistraining u.v.m..



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