9,5 Millionen Euro für Erweiterungsbau des St. Elisabethen-Krankenhauses

13. April 2015

Minister Stefan Grüttner übergibt Fördermittelbescheid

Frankfurt. Gute Neuigkeiten für die Patienten in Frankfurt: Am 10. April überreichte Stefan Grüttner, Minister für Soziales und Integration des Landes Hessen, im St. Elisabethen-Krankenhaus den Fördermittelbescheid an Ute Knoop, Geschäftsführerin der Katharina Kasper ViaSalus GmbH. Daneben investiert der Träger selbst aus eigenen Mitteln mehr als 20 Mio. €, um den Gesundheitsstandort in Bockenheim noch weiter zu entwickeln. Geplant sind umfangreiche Neu- und Erweiterungs- sowie Umbaubaumaßnahmen im St. Elisabethen-Krankenhaus.
Neben den beiden Krankenhäusern, St. Elisabethen-Krankenhaus und St. Marienkrankenhaus, gehören in Frankfurt noch das Medizinische Versorgungszentrum St. Kamillus, die Katholische Kindertagesstätte – Die Arche, das Seniorenzentrum St. Josefshaus sowie die Zentralapotheke zur Katharina Kasper ViaSalus GmbH.
„Wir bedanken uns herzlich für die Bewilligung der Maßnahme und des Förderbetrages“, erklärte Geschäftsführerin Knoop erfreut, „bestätigt uns doch diese finanzielle Unterstützung in unseren Leistungen als qualifizierter, zuverlässiger und notwendiger Gesundheitsversorger in Frankfurt.“
Es handelt sich hierbei um eine Gesamtbaumaßnahme, die in diesem Sommer starten wird und deren Fertigstellung in etwa 18 Monaten Bauzeit geplant ist. „Mit der Einweihung wird das St. Elisabethen-Krankenhaus eine der modernsten Kliniken in ganz Frankfurt sein“, betont Prof. Dr. Joachim Bargon, Ärztlicher Direktor des St. Elisabethen-Krankenhauses und des St. Marienkrankenhauses. In dem Neubau werden sechs Geschosse für neue Patientenzimmer, Funktions- und Behandlungsräume zur Verfügung stehen.

Den jetzigen Termin vor Ort nutzte der hessische Minister gerne, um sich auch über die Entwicklungen in den beiden trägereigenen Krankenhäusern in Frankfurt, den Katharina Kasper-Kliniken, zu informieren.
Das gesamte Vorhaben mit der Standortzusammenführung der Kliniken und den Modernisierungsplanungen orientiert sich an den Entwicklungen im Gesundheitswesen. Sowohl allgemeine als auch hochspezialisierte medizinische Leistungen sollen bedarfsgerecht angeboten werden. Die notwendige strukturelle sowie medizinisch pflegerische Konzeption wurde intern intensiv mit Mitarbeitern und weiteren Experten vorbereitet und im Vorfeld eng mit dem zuständigen Sozialministerium des Landes Hessen als auch mit der Stadt Frankfurt abgestimmt.
Nach Abschluss der umfangreichen Umstrukturierungsschritte und der Standortzusammenführung zwischen Nordend und Bockenheim finden Patientinnen und Patienten im St. Elisabethen-Krankenhaus ein optimiertes Diagnostik- und Therapieangebot.

Bei der baulichen Konzeption ist es gelungen, eine Anbindung an das Bestandsgebäude unter Wahrung organisatorischer Vorteile sowie kurzer Wege für Patienten und Mitarbeiter im Neubauteil zu erreichen. Die kompakte Bauweise, aber auch die Einbindung des bereits bestehenden Blockkraftheizwerkes ermöglichen die Berücksichtigung von energetischen Aspekten.
Bereits jetzt finden sich in Bockenheim die medizinischen Fachabteilungen: Innere Medizin mit den Schwerpunkten Pneumologie mit dem universitären Lungenkrebszentrum, Onkol. Tagesklinik, Geriatrie mit Tagesklinik, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie, Thoraxchirurgie, Radiologie, Nuklearmedizin sowie Anästhesie und Intensivmedizin.

Nach Abschluss der Neubaumaßnahme werden auch die Abteilungen Gynäkologie mit dem kooperativen Brustzentrum sowie Geburtshilfe mit Kreißsälen, Innere Medizin mit dem Schwerpunkt Gastroenterologie, Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde vom Standort St. Marienkrankenhaus in das St. Elisabethen-Krankenhaus umziehen und dort ihre erfolgreiche Arbeit fortsetzen können. Außerdem werden dort Schlaflabor, Zentral-OP und Ambulanter OP sowie das Labor in Bockenheim zu finden sein.

 

 

Am Standort Nordend werden die stationären Bereiche der Palliativmedizin und Radioonkologie verbleiben.

Ergänzt wird das Angebot zur Gesundheitsversorgung in der Richard-Wagner-Straße durch das Medizinische Versorgungszentrum St. Kamillus mit den ambulanten Leistungen Chirurgie (Schwerpunkt Koloproktologie mit Akupunktur und Psychotherapie. Besondere Bedeutung erhält der Standort durch im vergangenen Jahr neu eröffnete Strahlentherapie. Dort ist einer der weltweit modernsten Linearbeschleuniger im Einsatz.

 

 



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