Altenzentrum Johannesstift schützt Bewohner vor Multiresistenten Erregern

05. November 2015

Brühl. Johannesstift bekommt MRE-Siegel

Das Altenzentrum Johannesstift Brühl wurde als Mitglied im MRE-Netz Regio Rhein-Ahr mit dem MRE-Siegel ausgezeichnet. Mit dem MRE-Siegel werden Alten- und Pflegeeinrichtungen ausgezeichnet, die ein Prüfverfahren in der Vermeidung von Multiresistenten, also gegenüber Antibiotika unempfindlichen Erregern (MRE) erfolgreich durchlaufen haben. Ziel ist es das Risiko der Ansteckung mit Keimen, wie dem Methicillin-resistenten Staphylococcus aureus (MRSA zu minimieren.

In den vergangenen Monaten wurden im Altenzentrum Johannesstift die bereits eingeführten Maßnahmen weiter ausgebaut und neue etabliert. So werden die nationalen Hygieneempfehlungen umgesetzt und zur Sicherstellung einer optimalen Händehygiene stehen in allen öffentlichen Bereichen und Bewohnerzimmern Händedesinfektionsmittelspender zur Verfügung.

Die Einführung des MRE-Siegels ist ein wichtiger Schritt in der Zusammenarbeit der Gesundheitseinrichtungen zur Bekämpfung von MRSA. Die Umsetzung der festgelegten Parameter senkt nachweisbar das MRSA-Risiko. Für die Auszeichnung mit dem MRE-Siegel mussten alle Maßnahmen dokumentiert werden und an Fortbildungen teilgenommen werden. Eine sorgfältige Umsetzung aller Richtlinien zur Vermeidung von MRSA, ist für die Einrichtungsleitung des Altenzentrum Johannesstift von höchster Priorität und so ließ sie es sich nicht nehmen das Siegel persönlich in Empfang zu nehmen. „Uns ist es ein besonderes Anliegen, unseren Bewohnern und den Besuchern im Altenzentrum Johannesstift ein Höchstmaß an Sicherheit zu bieten. Deswegen ist es uns sehr wichtig alle Maßnahmen zur Vermeidung von MRSA konsequent umzusetzen.“ erklärt Werner Virnich, Einrichtungsleiter des Altenzentrums Johannesstift.



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