Der Patient steht als Mensch im Mittelpunkt

09. März 2015

St. Elisabethen-Krankenhaus begrüßt neuen chirurgischen Chefarzt

Frankfurt. Rund 90 Gäste hatten sich in der letzten Februarwoche im St. Elisabethen-Krankenhaus eingefunden, um den neuen chirurgischen Chefarzt, Dr. Alexander Buia, offiziell zu begrüßen.

Als Leiter der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie übernimmt er die Position mit dem Ziel, die Viszeralchirurgie am Bockenheimer Standort weiter auszubauen. „Die Allgemein- und Viszeralchirurgie soll nicht nur eingebettet werden in unsere zwei bestehenden chirurgischen Disziplinen, Thoraxchirurgie unter der Leitung von Prof. Dr. Peter Kleine, sowie Orthopädie und Unfallchirurgie unter der Leitung von Prof. Dr. Markus Rittmeister.“, begrüßt Geschäftsführerin Ute Knoop. „Als gleichwertig ist das gute Miteinander mit den Internisten anzusehen. Hier am St. Elisabethen-Krankenhaus soll demnächst ein zertifiziertes Darmzentrum entstehen, für das die interdisziplinäre viszeralmedizinische Zusammenarbeit einen wesentlichen Baustein darstellt.“ Im Verlauf dankte Knoop ausdrücklich dem chirurgischen Team, das die Chefarztvakanz mit der kommissarischen Leitung durch die chirurgische Oberärztin, Sonja Steffen, gut gemeistert hat.

Das St. Elisabethen-Krankenhaus befindet sich im Umbruch. Die aktuell größte Herausforderung besteht darin, den qualifizierten Betrieb gemeinsam mit dem St. Marienkrankenhaus - und damit an zwei Standorten – weiterzuentwickeln. Die Fertigstellung der umfangreichen Baumaßnahmen wird für Ende 2016 erwartet. „Dann ist das St. Elisabethen-Krankenhaus die modernste Klinik in ganz Frankfurt!“, betont Alfons Donat, Geschäftsführer der Dernbacher Gruppe Katharina Kasper, nicht ohne Stolz. Diese Eigenschaft beschränkt sich nicht nur auf die architektonischen Bedingungen. Mit der Zertifizierung weiterer Zentren wird auch die medizinische Komponente als herausragend zu beschreiben sein. Das Angebot im St. Marienkrankenhaus wird weiterhin ausgewählte Fachdisziplinen behalten, wie beispielsweise die Strahlentherapie und die Palliativmedizin.

Auch Krankenhausoberin Sr. Benedicta Köth hieß Dr. Buia herzlich willkommen und betonte, dass Führung bedeutet, Leben in den Menschen zu wecken. „Nach Ihrem Start hier bei uns sind wir sehr zuversichtlich, dass Sie diese Aufgabe vorbildlich erfüllen werden.“

Alfons Donat bezeichnete Dr. Buia als einen Diamanten, der gut in die Dernbacher Gruppe Katharina Kasper passt. „Wir sind eine starke Gruppe, die sich allgemeiner Anerkennung erfreut. Dies zeigen sowohl die Landesbauprogramme, mit deren Förderungen das St. Elisabethen-Krankenhaus modernisiert wird. Gleichsam fühlen wir uns bestätigt in unserer Leistungsfähigkeit durch die vielen Gespräche, die mit uns gesucht werden.“

Voll des Lobes äußerte sich auch Laudator Prof. Dr. Ernst Hanisch über seinen ehemaligen Oberarzt. „Während seiner Tätigkeit an der Asklepios Klinik in Langen hat sich Dr. Buia neben seinen fachlichen Qualitäten vor allem durch seinen Einsatz und seine Empathie für die Patienten ausgezeichnet. Diese standen immer im Mittelpunkt.“ Symbolisch überreichte Prof. Dr. Hanisch eine Lob-Karte an Dr. Buia. „Sie haben einige Zertifizierungen in unserem Hause auf den Weg gebracht.“ Dann fügte sein ehemaliger Vorgesetzter an: „Aber jetzt müssen wir Sie leider ziehen lassen - wie es auch bei erwachsenen Kindern der Fall ist. Wir wünschen Ihnen einen guten Start hier in Frankfurt.“

 

Prof. Dr. Joachim Bargon, Ärztlicher Direktor der Katharina Kasper Kliniken, verglich den neuen Chefarzt mit einem Dieselmotor, der Gas geben kann, am Berg gut das Team mitzieht und mit Ausdauer weiterbraust. „Ich habe etwas suchen müssen“, schmunzelte Prof. Dr. Bargon bei der Übergabe, „bis ich dieses Begrüßungsgeschenk – einen finnischen Wodka namens Diesel - gefunden habe.“ Mit einer zweiten Flasche bedachte der Ärztliche Direktor den chirurgischen Oberarzt, Dr. Florian Stockhausen, der ebenfalls seit Februar das Frankfurter Chirurgenteam verstärkt.

Erfreut über diese höchst freundliche Aufnahme umriss Dr. Buia seine eigene Vorstellung mit „Was will der Neue?“. Neben der Weiterentwicklung des viszeral- und allgemeinchirurgischen Spektrums ist es dem 46-jährigen verheirateten Vater zweier Kinder ein Anliegen, ein schmerzfreies Krankenhaus zu etablieren. „Aus der Vergangenheit kennt man es, dass Patienten beispielsweise nach einer Leisten-Operation schmerzgebeugt über die Gänge liefen. Das muss nicht sein. Mit einer entsprechenden Schmerzbehandlung wird der Heilungsverlauf spürbar optimiert.“ Ein weiteres Ziel hat sich Dr. Buia damit gesteckt, das der Patient als Mensch im Mittelpunkt steht. Das bedeutet, dass seine Anliegen Vorrang haben und sich die unterschiedlichen medizinischen Disziplinen nach seinem Befinden ausrichten sollen. Als ebenfalls wichtig stufte Dr. Buia die Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten ein, „damit der Patient rund um gut versorgt wird, das heißt auch nach der stationären Entlassung.“



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