Ein modernes Seniorenzentrum für Selters und Umgebung entsteht

07. Dezember 2016

Selters. Baumaßnahme zu Seniorenzentrum St. Franziskus startet

Miteinander im Quartier! Unter diesem Motto wird im nächsten Jahr mit dem Bau des Seniorenzentrum St. Franziskus in Selters begonnen. Insgesamt entstehen für die Region 85 Plätze zur stationären Pflege in Voll- und Kurzzeit sowie 13 seniorengerechte Wohnungen. Ergänzt wird das Angebot durch eine angegliederte Tagespflege mit 12 Plätzen. Das geplante Gebäude wird seinen Platz auf dem Eckgrundstück Godderter Landstraße/Nordstraße finden und gute Anbindungen an die umliegenden Ortschaften bieten. Bereits Anfang nächsten Jahres werden die Bauarbeiten zu dem Projekt starten.

Die Projektbeteiligten trafen sich am Mittwoch, den 07.12.2016, zur offiziellen Vertragsunterzeichnung in Selters.

Als Betreiber der Einrichtung konnte die Katharina Kasper ViaSalus GmbH gewonnen werden. Geschäftsführerin Elisabeth Disteldorf erklärt: „Es geht uns darum, die Versorgungskette komplett und wohnortnah in der Region anzubieten. Dafür verfügen wir über fundierte Qualifikationen und umfangreiche Erfahrung. Wir betreiben zurzeit 16 Einrichtungen zur stationären und ambulanten Seniorenhilfe. Im Westerwald sind wir bereits mit den Seniorenzentren St. Josef und St. Agnes ein fester Bestandteil in der Region. Daher ist es uns ein Anliegen unsere Erfahrungen nun auch in Selters einzubringen.“

Auch Stadtbürgermeister Rolf Jung begleitete den Termin erwartungsvoll. Er unterstützt das Vorhaben von Beginn an und freut sich auf eine gute Zusammenarbeit.

Bauherr und Investor ist die bundesweit auf Pflegeimmobilien spezialisierte WI-IMMOGroup aus Hildesheim. Das Investitionsvolumen wird sich auf rund 14 Mio. Euro belaufen, erklärte Geschäftsführer Frank Winkel, der die Baumaßnahme näher vorstellte. Die entstehenden Pflegeappartements und Service Wohnungen können von privaten Anlegern – analog einer Eigentumswohnung - erworben werden.

Sämtliche Zimmer werden freundlich, hell und wohnlich zugeschnitten. Die seniorengerechten Wohnungen entsprechen den neuesten Erkenntnissen und versprechen ein angenehmes und sicheres Wohnen.

Im Erdgeschoss findet eine angegliederte Tagespflege ihren Platz. Ältere Menschen werden somit in ihrem Wunsch unterstützt, länger im eigenen Zuhause zu bleiben. Die Tagespflege ist als unterstützende Maßnahme für den Alltag zu betrachten. Neben Freude und Geselligkeit stehen hier die Aktivierung und therapeutische Unterstützung sowie die Förderung der individuellen Fähigkeiten im Mittelpunkt. Auch der Soziale Dienst, eine Pflegeberatung und die Verwaltung werden hier ihren Platz finden.

Die Pflegeplätze stehen Bewohnerinnen und Bewohner aller Pflegegrade zur Verfügung. Es werden ausschließlich Einzelzimmer mit eigenem Bad angeboten werden. Auch ein Wohnbereich speziell für Menschen mit gerontopsychiatrischen Veränderungen wird entstehen, schließlich nimmt die Zahl demenziell veränderter Menschen stetig zu. Auch ihre besonderen Bedürfnisse, beispielsweise nach einfacher Orientierung und Sicherheit, werden berücksichtigt.

In der obersten Etage werden sich die Service-Wohnungen befinden. Service Wohnen beschreibt die Möglichkeit, eine Wohnung im Seniorenzentrum anzumieten. Diese Wohnform bietet alle Freiheiten, die man sich im Alter erhalten möchte. Sie versorgen sich selber und wohnen gleichzeitig in einem Umfeld von Gleichgesinnten. So entwickeln sich aus den neuen Nachbarschaften gerne Freundschaften.

Sollte eine zunehmende Pflegebedürftigkeit einen Wechsel in eine stationäre Pflegeeinrichtung notwendig machen, müssen Mieterinnen und Mieter des Service Wohnens keinen erneuten Ortswechsel vollziehen. Ein Übergang in die Stationäre Pflege wird nahtlos in derselben Einrichtung ermöglicht, ein Wiedereingewöhnen in eine neue Umgebung entfällt damit.

Weitere Informationen erhalten Sie unter 02602 684-210



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