Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung im St. Elisabethen-Krankenhaus zertifiziert

08. Juni 2016

Frankfurt. Das St. Elisabethen-Krankenhaus in Bockenheim wurde mit ihrer Orthopädie- und unfallchirurgischen Abteilung für seine hohe Qualität bei Hüft- und Kniegelenk-Operationen zertifiziert. Damit ist es ein anerkanntes Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung, kurz EPZ Max.

„Wir sind das vierte EPZ Max in Frankfurt – neben den großen Kliniken BG-Unfallklinik, Universitätsklinikum und dem Klinikum Frankfurt Höchst. Das macht uns besonders stolz“, freut sich Prof. Dr. Markus Rittmeister über die Anerkennung.
Die Zertifizierung erfolgte durch die Zertifizierungsgesellschaft ClarCert. Zwei Tage lang prüften die Experten sämtliche Abläufe und Patientendokumentationen.
Mit dem Zertifikat haben die Prüfer die besonders hohen Qualitätskriterien beim Thema Kunstgelenk bestätigt. Denn im Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung erhalten Patienten mit Gelenkverschleiß künstliche Hüft-, Knie- und Schultergelenke.
Außerdem führt das Team um Prof. Rittmeister den operativen Wechsel gelockerter Kunstgelenke routinemäßig durch. „2015 haben wir insgesamt 475 Knie- und Hüftgelenke operiert sowie 70 künstliche Schultergelenke eingesetzt“, sagt Dr. Dirk Eiwanger, leitender Oberarzt des EPZ Max.
Von der Zertifizierung profitieren die Patienten. Denn bei der unabhängigen Prüfung stehen Patientensicherheit und das optimale Operationsergebnis im Vordergrund. Die Zertifizierung dient den Patienten somit als objektives Kriterium bei der Auswahl des Krankenhauses.
Für die Operationen im Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung Elisabethen-Krankenhaus stehen modernste Operationssäle mit Reinraum-Luftbedingungen, gewebeschonenden Instrumenten und hochwertigen Implantaten zur Verfügung.

Die nach neuestem Standard geführte Intensivstation bietet den Patienten den notwendigen Schutz in der frühen postoperativen Phase. Zur maximal möglichen Schmerzlinderung arbeitet das EPZ Max eng mit den Anästhesisten zusammen.
„In unseren Sprechstunden wird jeder Patient von einem Oberarzt untersucht und umfassend beraten“, sagt Prof. Rittmeister. „Wir besprechen mit ihm die Notwendigkeit für einen künstlichen Gelenkersatz und passen diesen genauestens an seine Gesamtsituation wie Alter, Aktivitäten und Ausmaß des Verschleißes an.“

Zum Bild: Dr. Christoph Brier, Prof. Dr. Markus Rittmeister, Dr. Dirk Eiwanger und Dr. Patrick Schmitt freuen sich über die Zertifizierung als Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung (v.l.n.r.)



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