Fußwallfahrt von Gangelt über Zell nach Dernbach

12. Oktober 2016

Gangelt/Zell/Dernbach. Die diesjährige Fußwallfahrt der Katharina Kasper ViaNobis GmbH zum Mutterhaus der Dernbacher Schwestern begann am 5. Oktober mit einer Zugfahrt von Geilenkirchen nach Zell an der Mosel.

In Zell angekommen besuchte die 10-köpfige Pilgergruppe, bestehend aus Klienten der ViaNobis - Die Eingliederungshilfe, Mitarbeitern und Ehrenamtlern, das Klinikum Mittelmosel. Hier begrüßte Sr. Hermine gemeinsam mit der Kaufmännischen Direktorin Birgit Mohr die Pilger. In der Krankenhauskapelle erhielt die Gruppe nach einem leckeren Mittagessen den Reisesegen.

Am Nachmittag  ging es weiter mit einem zehn Kilometer langen Fußweg. Der Weg führte von Beilstein durch die wunderschöne Landschaft der Mosel bis zum Kloster Engelport. - Dort war der erste Tag war geschafft.

Die nächsten Tage führten die Wege mit der Bahn oder zu Fuß über die Jugendherberge in Cochem nach Koblenz. In Koblenz empfingen Sr. Bernardia und Einrichtungsleitung Ines Kotschka die erschöpften Pilger. Viele in der Pilgergruppe kamen an ihre Grenzen, denn die zu bewältigenden Höhenunterschiede waren enorm. Persönliche Handicaps mussten überwunden bzw. ausgehalten werden. "Sr. Bernardia verstand es sehr gut, uns Pilger aufzurichten", erzählt Georg Schmitz, Stabstelle Ethik ViaNobis - Die Eingliederungshilfe, der die Fußwallfahrt organisierte. "Ein leckeres Mittagessen im Seniorenzentrum St. Barbara tat ein Übriges."

Die Querung des Rheines erfolgte mit der Seilbahn. "Ein Erlebnis für sich", schmunzelt Schmitz. Daran schloss sich ein sieben Kilometer langer Weg nach Schönstatt. Dort war die Pilgergruppe Gast im Jugendzentrum Marienberg. Der letzte Pilgertag begann mit dem Besuch des Urheiligtums in Schönstatt. Das Durchschreiten der Pforte der Barmherzigkeit verbunden mit einem Gebet gab das Geleit für die letzte Etappe: die 20 Kilometer lange Strecke nach Dernbach.

Eine Gruppe von Firmlingen, die gerade auch im Mutterhaus zu Gast war, holte die Pilger am Krankenhaus ab und alle zusammen zogen unter Glockengeläut in die Klosterkirche ein. "Das war überwältigend. Festliche Orgelmusik erklang und viele Schwestern waren gekommen, um uns zu begrüßen", erzählt ein Klient. "Und wir wussten: Geschafft! Fast 75 Kilometer über Höhen und Tiefen entlang der Mosel in den Westerwald waren bewältigt."

Sonntags beschloss die Gruppe mit der Feier der Heiligen Messe, dem Besuch des Heilborn und einem Mittagessen die Fußwallfahrt. "Mit großer innerer Zufriedenheit und Freude erholten wir uns bei großherziger Gastfreundschaft im Mutterhaus. Es war ein großartiges Erlebnis für Körper, Seele und Geist", resümiert Schmitz.

 

Bericht: Georg Schmitz 

 

Zum Bild:

Sr. Patricia Stümper (l.) und Sr. Jaicy Jakob (r.), beide Provinzrätinnen der Dernbacher Schwestern, begrüßten in Dernbach die Pilgergruppe der Katharina Kasper ViaNobis GmbH aus Gangelt.



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