Kindern ein Zuhause geben

20. September 2016

Berlin/Brüggen. Das Motto zum diesjährigen Weltkindertag am 20. September lautet „Kindern ein Zuhause geben“.

Unter diesem Motto rufen das Deutsche Kinderhilfswerk und UNICEF Deutschland dazu auf, die In­te­ressen, Rechte und Bedürfnisse von Kin­dern in das Zentrum von Politik und Gesellschaft zu stellen.

Weiterhin müssten Eltern in Deutschland besser unterstützt werden, ihren Kin­dern ein Zuhause geben zu können, das ihre vielfältigen Fä­hig­kei­ten und Begabungen fördert.

Christian Schneider, Geschäftsführer von UNICEF Deutschland, betont: „Entscheidend für das Wohlergehen eines jeden Kindes ist ein vertrauensvolles, schützendes und unterstützendes Umfeld. Dies gilt ganz besonders für die vielen Flüchtlingskinder, die entwurzelt und oft mit schweren Erfahrungen im Gepäck in Deutschland angekommen sind. Integration beginnt damit, ihnen ein Zuhause zu geben."

Die Jugendhilfe der Katharina Kasper ViaNobis GmbH, ViaNobis - Die Jugendhilfe | Schloss Dilborn, gibt aktuell rund 300 Mädchen und Jungen im Alter von 0 bis 18 Jahren ein Zuhause. Sie leben in Wohngruppen auf dem Stammgelände der Einrichtung in Brüggen sowie an rund 20 anderen Standorten am Niederrhein und darüber hinaus. Zusätzlichen werden gut 120 Kinder, Jugendliche und ihre Eltern ambulant betreut. 

Circa 100 der betreuten Kinder sind so genannte unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Diese Kinder und Jugendlichen, die aufgrund von Krieg, Not und Grausamkeiten ohne Eltern oder Angehörige aus ihrem Heimatland geflüchtet sind, kommen beispielsweise aus Afghanistan, Syrien, Eritrea, Guinea, der Elfenbeinküste oder dem Irak nach Deutschland. Sie alle sind auf der Suche nach einem Zuhause, in dem sie Geborgenheit, Sicherheit und Schutz erfahren dürfen - so, wie es jedem Kind zusteht.

"Allen von uns betreuten Kindern und Jugendlichen ein Zuhause zu geben, in dem sie sich einerseits geschützt und geborgen fühlen und andererseits die Möglichkeit haben, sich selbst zu entfalten - das sehen wir als unseren Auftrag an", fasst Guido Royé, Leiter der Jugendhilfe, anlässlich des diesjährigen Weltkindertages zusammen. 

 

 


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