Neuer Standort für Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) am St. Elisabethen-Krankenhauses in Frankfurt-Bockenheim eröffnet

28. Juni 2018

Frankfurt. Jedes Jahr müssen die Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF) der Feuerwehr Frankfurt am Main zu mehr als 17.000 Einsätzen ausrücken.

Damit das zügig und reibungslos funktioniert, eröffnete jetzt am zentral in Bockenheim gelegenen St. Elisabethen-Krankenhaus ein sechster NEF-Standort, von dem das Notarzt-Team starten kann.

„Unsere Einsatzzahlen steigen Jahr für Jahr. Daher ist es wichtig, im gesamten Stadtgebiet gute Standorte für unsere Fahrzeuge zu haben, um schnell vor Ort bei den Menschen sein zu können, die unsere Hilfe brauchen“, sagt Holger Chobotsky von dem bei der Branddirektion angesiedelten Rettungsdienstträger.

Bereits seit 2016 gehört das St. Elisabethen-Krankenhaus zu den sechs Frankfurter NEF-Standortkliniken – gemeinsam mit der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik, dem Krankenhaus Nordwest, Klinikum Frankfurt-Höchst, Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität und dem Hospital zum Heiligen Geist.

Bisher war das sechste Fahrzeug jedoch in der Feuer- und Rettungswache 30 an der Westerbachstraße in Sossenheim stationiert, da das St. Elisabethen-Krankenhaus erweitert und ausgebaut wurde. Jetzt sind die Neubau- und Modernisierungsmaßnahmen so weit vorangeschritten, dass der neue Standort in Bockenheim in Betrieb genommen werden konnte. Wie bei den fünf anderen Notarztstandorten in Frankfurt rückt das Fahrzeug nun direkt vom Bockenheimer Krankenhaus in der Ginnheimer Straße aus.

Die Feuerwehr rechnet laut Hochrechnung mit rund 1.300 Einsätzen pro Jahr, die am St. Elisabethen-Krankenhaus starten. Es werden Unfälle und Akuterkrankungen aller Art versorgt – von Herzinfarkt und Schlaganfall über Verkehrs-, Sport-, Freizeitunfälle bis zu Arbeitsunfällen. Das Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) fährt zusammen mit einem Rettungswagen (RTW) zum Einsatzort, wenn aufgrund der Meldung der Einsatz eines Notarztes erforderlich erscheint oder ein Notarzt durch einen bereits an der Einsatzstelle tätigen Rettungswagen nachgefordert wird. Im NEF fahren ein Notfallsanitäter der Berufsfeuerwehr und ein Notarzt zum Patienten. Das St. Elisabethen-Krankenhaus stellt ein notfallmedizinisches Team aus 14 Notärzten zur Verfügung. „Hochengagierte Ärzte der Inneren Medizin, Viszeralchirurgie und Anästhesie, die alle über die Zusatzqualifikation Notfallmedizin und intensivmedizinische Erfahrung verfügen, arbeiten seit Jahren sehr eng und wertschätzend mit den Kollegen der Feuerwehr zusammen“, sagt Monique Bliesener, kaufmännische Direktorin des St. Elisabethen-Krankenhauses.Die Standortleitung obliegt Dr. med. Andreas Peterknecht, geschäftsführender Oberarzt der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin. Vertreten wird er durch Dr. med. Miriam Wohlrath.

„Wir sind sehr stolz darauf, den Zuschlag für das NEF-System der Stadt Frankfurt erhalten zu haben. Dies wertet unseren erweiterten und modernisierten Klinikstandort auf und zeigt die Wertschätzung der Qualität unserer klinischen Tätigkeit“, sagt Prof. Dr. Joachim Bargon, Ärztlicher Direktor des St. Elisabethen-Krankenhauses.

Alle sechs Notarzteinsatzfahrzeuge sind neben umfangreicher Fahrsicherheitstechnik mit allen Materialien und Geräten ausgestattet, die eine hochqualifizierte Erstversorgung von Notfallpatienten möglich machen.

In Frankfurt steht zusätzlich der Rettungshubschrauber „Christoph 2“ für Notarzteinsätze bereit.

Die Koordinierung von Notfalleinsätzen erfolgt zentral über die Leitstelle Frankfurt im sogenannten Rendezvous-System: Hier trifft der nächste Rettungswagen mit dem Notarzt einer der NEF-Standortkliniken an der Einsatzstelle zusammen.

Bildunterschriftt:

Monique Bliesener, Kaufmännische Direktorin des St. Elisabethen-Krankenhauses, überreicht zur Standorteröffnung Tobias Pflüger, Einsatzbetrieb und -leitung, einen Blumenstrauß.
(v.l.n.r.) Matthias Reusch, Rettungsdienstbetriebsleitung; Benjamin Bivol, Rettungsassistent; Dorothé Eidmann, Pflegedirektorin St. Elisabethen-Krankenhaus, Dr. med. Miriam Wohlrath, stellvertretende Standortleiterin; Dr. med. Frauke Rieger-Pistelek, Notärztin; Monique Bliesener, Kaufmännische Direktorin, Prof. Dr. med. Joachim Bargon, Ärztlicher Direktor, beide St. Elisabethen-Krankenhaus; Tobias Pflüger, Einsatzbetrieb und -leitung, Gernold Leinberger, Rettungsdienstbetriebsleiter, beide Feuer- und Rettungswache; Sr. Benedicta Köth, Krankenhausoberin St. Elisabethen-Krankenhaus.

Fotoquelle: St. Elisabethen-Krankenhausenannten Rendezvous-System: Hier trifft der nächste Rettungswagen mit dem Notarzt einer der NEF-Standortkliniken an der Einsatzstelle zusammen.



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