Senioren informieren sich über Schutz vor Trickbetrügern

17. September 2016

Mönchengladbach-Hehn. Zu dem Vortrag "Wie schütze ich mich vor Trickdieben und Einbrechern?" lud das Wohn- und Pflegezentrum Hehn in der vergangenen Woche interessierte Senioren ein.

Er ist in aller Munde, der so genannte "Enkeltrick". Bei diesem versuchen Unbekannte am Telefon, sich das Vertrauen eines Senioren zu erschleichen, in dem sie sich als Familienangehörige ausgeben. Für eine angebliche Ausnahmesituation, zum Beispiel nach einem Unfall oder für einen spontanen Hauskauf, fordern die Anrufer Geld ein, das später ein Kurier abholen soll. Anrufe dieser Art ereignen sich aktuell wieder mehrmals täglich in ganz Deutschland. Deshalb warnt die Polizei insbesondere ältere Menschen vor einer neuen Enkeltrick-Serie. 

Vor dem Hintergrund dieser aktuellen Bedrohung hatte Josef Aretz, Einrichtungsleiter des Wohn- und Pflegezentrums Hehn, Peter Kiewitt von der Kriminalprävention der Polizei Nordrhein-Westfalen eingeladen. Er bot den rund 40 Zuhörern eine umfassende Sicherheitsberatung. Die Bewohner, Mieter, Mitarbeiter des Wohn- und Pflegezentrums und die externen Gäste diskutierten rege mit dem Referenten, stellten viele Fragen und gaben anhand von persönlichen Erfahrungen Anregungen. So hatte beispielsweise die 84-Jährige Annette E. den Tipp, Handtaschen nie in den Korb eines Rollators zu legen.

"Mit unseren Veranstaltungen greifen wir gerne aktuelle Themen auf, die nicht nur unsere Bewohnerinnen und Bewohner betreffen, sondern auch die Hehner Bevölkerung. Denn nicht nur unsere Senioren freuen sich über jeden externen Gast in unserem Haus", resümiert Einrichtungsleiter Josef Aretz.

 

Zum Wohn- und Pflegezentrum Hehn gehören das Alten- und Pflegeheim St. Maria, die Wohnanlage „Zum Alten Kloster“ und die Tagespflege St. Maria.


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Karina Wasch
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