Tag der Hände

09. April 2014

Gangelt. An diesem Tag drehte sich alles um die helfenden Hände der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einrichtungen, in deren Alltag die hygienische Händedesinfektion eine zentrale Rolle spielt. Aber auch Patientinnen und Patienten sowie Besucher waren eingeladen, die Sauberkeit ihrer Hände überprüfen zu lassen.

An diesem Tag drehte sich alles um die helfenden Hände der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einrichtungen, in deren Alltag die hygienische Händedesinfektion eine zentrale Rolle spielt. Aber auch Patientinnen und Patienten sowie Besucher waren eingeladen, die Sauberkeit ihrer Hände überprüfen zu lassen.

„Die meisten Infektionskrankheiten werden über die Hände übertragen“, erklärt Horst Sommer, Hygienefachberater im Krankenhaus Maria Hilf, Fachkrankenhaus für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik. „Viele Studien belegen, dass bei einer vorschriftsmäßig durchgeführten Händedesinfektion Infektionskrankheiten verringert werden können.“ Bei der hygienischen Händedesinfektion sei es wichtig, dass alle Hautstellen erreicht werden. Erst dann sei sichergestellt, dass alle Keime abgetötet werden.

„In einem Krankenhaus und in der Pflege ist Hygiene und als Bestandteil davon die Händedesinfektion der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von großer Wichtigkeit. Sie tragen zur Qualität der Patientenversorgung bei“, sagt Simeon Matentzoglu, Chefarzt und Ärztlicher Direktor des Gangelter Fachkrankenhaus. „Damit wir in diesem Bereich bestens aufgestellt sind, schult beispielsweise die Hygieneabteilung die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter regelmäßig. Weiterhin wird im Hygieneplan unserer Einrichtung gezielt darauf hingewiesen, wie eine korrekte Händedesinfektion durchzuführen ist.“ Bei der im Jahr 2011 durchgeführten Zertifizierung nach ISO 9001:2008 durch den TÜV Rheinland hatte die Hygieneabteilung von den Prüfern den hohen Stellenwert in der Einrichtung bescheinigt bekommen.

„Dass Hygiene in den gesamten Gangelter Einrichtungen Maria Hilf eine wichtige Rolle spielt, zeigt sich unter anderem daran, dass wir in 2013 für unser Katharina Kasper-Heim fünf Mitarbeiter zu Hygienebeauftragten in Alten- und Pflegeeinrichtungen nach euPrevent/EMR ausgebildet haben“, sagt Sommer. „In 2014 folgen noch einmal fünf Mitarbeiter.“
Weiterhin ist die Einrichtung seit mehreren Jahren Mitglied des MRSA-Netzwerkes im Kreis Heinsberg. Ziel ist es hier, für alle teilnehmenden Einrichtungen im Kreis Heinsberg einheitliche Hygienestandards zu entwickeln und sicherstellen.


Ansprechpartner:
Martina Flügel
Tel: +49 2454 59-710
Fax:+49 2454 59-759
E-Mail


TelefonE-MailXingYouTube