Umbau mit großem Fest abgeschlossen

25. November 2015

Bad Hönningen. Mehr Pflegeplätze und eine Pflegeberatung durch Umbau

Die Cafeteria war feierlich geschmückt und das Foyer empfing die Gäste mit vielen Informationen am Tag der offenen Tür. Gleichzeitig feierte das Seniorenzentrum St. Elisabeth in Bad Hönningen am Donnerstag den 19. November die Eröffnung der neuen Räumlichkeiten nach seinen Umbaumaßnahmen. Ein Festgottesdienst eröffnete die Feierlichkeiten. Nach der Begrüßung der über 100 Gäste durch Elisabeth Disteldorf, Geschäftsführerin der Katharina Kasper ViaSalus GmbH, richteten Sr. Antonie Wiß, Provinzrätin der Armen Dienstmägde Jesu Christi, Michael Mahlert, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Bad Hönningen, Wolfgang Rumpf vom Architekturbüro Rumpf, Annegrete Saßmannshausen vom Vorstand des Freundeskreises Senioren am Römerwall e.V. und Einrichtungsleiterin Anette Scholl Grußworte an die Anwesenden. Im Anschluss wurden die neuen Räumlichkeiten in der zweiten Etage des Hauses durch Pfarrer Christian Scheinost eingesegnet.

Von da an gab es ein buntes Treiben im Haus. Mit musikalischer Begleitung  durch ein Veeh-Harfenkonzert der Bewohner nutzen viele Besucher die Gelegenheit die neuen Bewohnerzimmer und die Wohnungen des Service Wohnens zu besichtigen. Andere informierten sich bereits am Stand der neuen Pflegeberatung des ambulanten Pflegedienstes Hilfe Daheim. Diese hat ab sofort einen festen Platz in der Einrichtung in Bad Hönningen und steht mit Rat und Tipps zur Verfügung. Dazu gehören unter anderem Informationen über die Finanzierungsmöglichkeiten in der Pflege oder Unterstützung beim Ausfüllen von Anträgen. Währenddessen stellte die Malgruppe des Hauses ihre Werke auf dem neuen Pflegebereich Franziskus aus, die auch käuflich zu erwerben waren. Auch das ambulante Hospiz Neuwied, Kooperationspartner der Einrichtung, informierte die Besucher über seine Tätigkeitsbereiche im Haus und stand für Fragen zur Verfügung.

Bereits in den letzten Jahren zeichnete sich ein erhöhter Bedarf an stationären Pflegeplätzen ab. Daher wurden in der Vorbereitung die leerwerdenden Wohnungen in der zweiten Etage des Hauses, die bisher zum Service Wohnen angeboten wurden, nicht mehr neu belegt. Bei den Umbaumaßnahmen ging es in erster Linie darum, die Räumlichkeiten für 30 zusätzliche Pflegeplätze zu schaffen. Einrichtungsleiterin Anette Scholl berichtet: “Durch die Umbaumaßnahmen hatten wir die Möglichkeit, unser Angebot zu erhöhen und verfügen nun über 60 Pflegeplätze, aufgeteilt in 52 Einzelzimmer und 4 Doppelzimmer. So ist es uns möglich, dem Bedarf an vollstationärer Pflege sowie der Kurzzeitpflege in der Region nachzukommen. Das Interesse an den Zimmern ist sehr groß, aber wir haben noch einige Plätze frei.“ Auch das Service Wohnen wird weiterhin angeboten.

In einem zweiten Bauabschnitt, der zeitlich noch nicht feststeht, wird dem vermehrten Bedarf in der ambulanten Pflege Rechnung getragen. Ziel ist es, Senioren aus der Umgebung durch eine angegliederte Tagespflege in ihrem täglichen Leben zu unterstützen. Hier werden neben Freude und Geselligkeit ebenso Aktivierung und therapeutische Unterstützung sowie die Förderung der individuellen Fähigkeiten im Zentrum der Bemühungen stehen. Ältere Menschen werden somit bei Ihrem Wunsch unterstützt, länger in ihrem zuhause zu bleiben.

 

 

 

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