St. Marien- und St. Elisabethen-Krankenhaus Frankfurt rudern gegen den Krebs

27. August 2015

Frankfurt. Engagierte Teilnahme an Projekt der Stiftung Leben mit Krebs

„Da die Diagnose „Krebs“ vielfach einen bedeutsamen Einschnitt darstellt, der das Boot des Lebens schon einmal ins Schwanken bringen kann, wollen wir ein Zeichen setzen“, erläutert Dr. Alexander Buia, Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie im St. Elisabethen-Krankenhaus Frankfurt.

Was passt da besser, als die Beteiligung an der Regatta „Rudern gegen den Krebs“? Dabei nehmen insgesamt drei Boote mit Ärzten, Pflegekräften und Therapeuten aus den unterschiedlichsten Abteilungen der beiden Frankfurter Kliniken, St. Marien- und St. Elisabethen-Krankenhaus, teil. „Wir wollen uns auch außerhalb des Krankenhauses stark machen gegen den Krebs:

Wie oft kommen betroffene Menschen an ihre menschlichen Begrenzungen. Viele werden sich bei der Diagnose sagen: „Nicht möglich“, „klappt nicht“, „geht nicht“. Wir wollen mit unserer bescheidenen Aktion ein wenig Mut machen „dass es klappen kann“, dass „es möglich sein kann“, so Schwester Benedicta Köth, die Krankenhausoberin, selbst als Teilnehmerin engagiert in einem der gemeldeten Boote.

 

In den beiden Frankfurter Krankenhäusern ist die stationäre Versorgung onkologischer Krankheitsbilder ein wesentlicher Schwerpunkt. Insbesondere in der Klinik für Gynäkologie, mit dem zertifizierten kooperativen Brustzentrum unter der Leitung von Prof. Dr. Michael Eichbaum, in der Klinik für Pulmologie mit dem zertifizierten Lungenkrebszentrum unter der Leitung von Prof. Dr. Joachim Bargon, in der onkologischen Viszeralmedizin (internistische Leitung Dr. Bora Akoglu und chirurgische Leitung Dr. Alexander Buia) als auch in der Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde unter der Leitung von Prof. Dr. Ulrich Gößler, werden Patientinnen und Patienten onkologisch versorgt. In der interdisziplinären onkologischen Tagesklinik werden jährlich ca. 7000 Patientinnen und Patienten behandelt.

Alle onkologischen Behandlungen werden sowohl stationär, als auch ambulant durch eine qualifizierte psychoonkologische Betreuung ergänzt. Zusätzlich steht für die ambulante Therapie eine moderne Strahlentherapie im angegliederten Medizinischen Versorgungszentrum St. Kamillus unter der Leitung von Dr. Klaus Eberlein zur Verfügung.

Premiere hatte die Benefizregatta, die von der im Jahr 2005 gegründeten Stiftung Leben mit Krebs veranstaltet wird, 2013, jetzt findet sie am 27.09.2015 auf dem Main vor dem Mühlheimer Ruderverein, der den Wettkampf vorbereitet, zum zweiten Mal statt. Im vergangenen Jahr hatten sich bundesweit an elf verschiedenen Orten über 700 Teams für den guten Zweck "in die Riemen gelegt" und Geld für die verschiedensten Förderprojekte gesammelt! Ziel der Wiesbadener Stiftung ist es, die Lebensqualität krebserkrankter Menschen entscheidend zu verbessern. Daher fördert sie therapieunterstützende Angebote und wissenschaftliche Projekte, die das Leben mit Krebs leichter machen sollen.

 

Die Regatta findet statt am 27. September um 10.00 Uhr auf dem Main vor dem Mühlheimer Ruderverein statt.

Informationen dazu unter http://www.rudern-gegen-krebs.de/



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