Zwei Jahre modernste Strahlentherapie in Frankfurt

06. Juni 2016

Frankfurt. St. Kamillus feiert Sommerfest

Das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) St. Kamillus bietet eine der modernsten Behandlungsmöglichkeiten auf dem Gebiet der Strahlentherapie. Das Herzstück der Klinik ist ein Elektronenbeschleuniger, der Tumor-Bestrahlungen unter maximaler Schonung des gesunden Gewebes für bestmögliche Lebensqualität ermöglicht. Vor zwei Jahren wurde das MVZ St. Kamillus im Nordend eröffnet und das Gerät erstmals zur gezielten Tumorbehandlung eingesetzt.


„Neben höchster Präzision und modernster Technik zur Lagekontrolle verfügt der Elektronenbeschleuniger über die Möglichkeit, Organbewegungen zu erfassen und auszugleichen und ist damit extrem präzise“, sagt Dr. med. Klaus Eberlein, leitender Arzt des MVZ St. Kamillus. Damit ist das MVZ St. Kamillus eines der modernsten Strahlenzentren in Deutschland. Es gehört zum Universitären Lungenkrebszentrum des St. Elisabethen-Krankenhauses und zum Kooperativen Brustzentrum des St. Marienkrankenhauses.


Es ist gelungen, ein modernes, lichtdurchflutetes Gebäude zu errichten, das aufgrund seiner Architektur beim Architekturforum Frankfurt große Beachtung fand. Selten sind 6.500 Tonnen Beton und Stahl, in denen der Elektronenbeschleuniger verpackt ist, so progressiv gestaltet worden.
Das Gerät verfügt über folgende Behandlungsmöglichkeiten:

  • Intensitätsmodulierte Strahlentherapie (IMRT)
  • Bildgestützte Strahlentherapie (IGRT)
  • Atemgating
  • Bodystereotaxie

Damit werden unter anderen folgende Erkrankungen behandelt:
Lungen- und Brustkrebs

  • Kopf-Hals-Tumoren
  • Tumorerkrankungen im gynäkologischen Bereich
  • Tumorerkrankungen der Verdauungsorgane
  • Krebserkrankungen der Prostata und Harnblase
  • Krebserkrankungen des Lymphsystems (Lymphome)
  • Haut- und Hirn-Tumore

Besonderes Augenmerk richten Dr. Eberlein und sein Team ebenfalls auf die palliative Therapie von Metastasen. „Neben bösartigen Erkrankungen behandeln wir auch eine ganze Bandbreite gutartiger Erkrankungen – vor allem aus dem sportmedizinischen Bereich“, sagt Dr. Klaus Eberlein. „So kommen Patienten zum Beispiel mit Fersensporn, Tennis-Ellenbogen oder Arthrose zur Behandlung.“ Letztlich steht bei allen Patienten aber nicht die kalte Technik im Mittelpunkt. „Sie ist vielmehr Mittel zum Zweck der optimalen Patientenbehandlung“, so Eberlein. Man sehe sich in besonderem Maße der Patientenfürsorge und dem menschlichen Miteinander verpflichtet.



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