Interne Fortbildung offen für externe Interessierte

Mittwoch, 18.10.2017 - 15:00 Uhr

Die Autonomie des Patienten - Ethische Fragen zum Therapieziel am Lebensende

Termin: Mittwoch, 18.10.2017 15:00-17:30 Uhr

Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte, Therapeutinnen und Therapeuten, Ethikkomitee-Mitglieder 

Autonomie steht hoch im Kurs. Im klinischen Kontext begegnet sie uns als Anspruch. Ärzten und Pflegenden stellen sich täglich ethische Fragen zur Willensfähigkeit des Patienten und zur Auswirkung auf das Therapieziel am Lebensende. Darüber hinaus hat sich auch seit der Gesetzgebung zur Patientenverfügung das Bewusstsein in der Gesellschaft verändert und der Anspruch auf Achtung der Selbstbestimmung steht an höchster Stelle. 

Die Indikation zu einer Behandlung und der Wille des Patienten oder seiner Stellvertreter gehen dennoch häufiger auseinander. Wie gehen wir mit diesen Entscheidungssituationen auf der Intensivstation, ebenso wie anderen Behandlungs-Bereichen angemessen um?

Themen

  • Autonomie- Verständnis im Wandel
  • Gesellschaftlicher Rahmen und gesetzliche Etablierung von Autonomie
  • Autonomie als Anspruch im klinischen Kontext - Fragen und Grenzen
  • Patientenwille und Geltung einer Patientenverfügung

Relevanz 

„Der Abbruch lebenserhaltender Behandlung auf der Grundlage des Patientenwillens ist nicht strafbar'' gilt seit dem BGH-Urteil vom 25.06.2010. Die erzielte Rechtssicherheit gibt Ihnen dennoch keine Antworten auf die sich stellenden ethischen Fragen in einer Vielzahl von Grauzonen. Durch diesen Vortrag werden die Bewertungen zur Behandlungsbegrenzung aus rechtlicher und ethischer Sicht verdeutlicht. Sie können eigene ethische Fragestellungen aus der Praxis diskutieren.

Referentin: Dr. Petra Kutscheid
Leitung Ethik DERNBACHER GRUPPE KATHARINA KAPSER

Ort: St. Martinus-Krankenhaus Düsseldorf, Schulungsraum St. Ursula 

Bitte melden Sie sich bis 3 Tage vor der Veranstaltung für die Planbarkeit an. Eine Zertifizierung bei der Ärztekammer ist beantragt. 

 


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